Hamm Chemie

Hamm Chemie gehört zu Deutschlands führenden Chemikalienhandelsgesellschaften.

Vom Standort Oberhausen werden Säuren und Laugen nach ganz Europa verschifft. Der Vertrieb von Schwefelsäure, Salzsäure und Natronlauge an Großkunden ist dabei ein Schwerpunkt unserer Geschäftstätigkeit. Ein eigener Hafen mit Löscheinrichtungen eignet sich hervorragend für den schnellen Umschlag von flüssigen, anorganischen Chemikalien. Schiffe mit bis zu 1.200t können entladen werden.

Chemiekalienhandel für Großkunden

Durch gute und langjährige Kontakte zu den Produzenten und dank großer Tankkapazitäten von über 14.000 Tonnen liefern wir schnell und zuverlässig und zählen mit einem Umschlagsvolumen von 300.000 Tonnen pro Jahr zu den größten Chemikalienhändlern Deutschlands.

Darüber hinaus bietet Hamm Chemie diverse Dienstleistungen an, wie beispielsweise die Verdünnung von hochkonzentrierten Säuren und die Auflösung von Feststoffen.

 

Historie

  • 1908 Die Später von Oswald-Gruppe, Stahlhandel, mit ihrem Geschäftsführer Fritz Hamm gründet die Agriculura GmbH, Düsseldorf zur Vermarktung von Thomasschlacke als Düngemittel.
  • 1912 Gründung der Fritz Hamm GmbH, Düsseldorf Firmenzweck: Handel mit Schwefelsäure.
  • 1917 Zur Herstellung von Natriumsulfat und Salzsäure wird die Chemische Werke Rombach GmbH, Oberhausen, gegründet.
  • 1931 wird in Oberhausen die Produktion von Schwefelsäure, Akkumulatorensäure und Mischdünger aufgenommen.
  • 1971 übernimmt die Concordia Berg AG die Chemiewerke Curtius GmbH, Duisburg und errichtet eine Schwefelsäureanlage.
  • 1976 Im Rahmen einer notwendig gewordenen Sanierung der Concordia Berg AG, scheidet der Großaktionär Schering AG, Berlin aus und übernimmt die vier Gesellschaften.
  • 1981 Schering AG verschmilzt die vier Gesellschaften zur Hamm Chemie GmbH, Düsseldorf.
  • 1983 Windmill BV kauft von der Schering AG die Hamm Chemie GmbH.
  • 1986 übernimmt der von Oslo aus geführte Konzern Norsk Hydro das Unternehmen.
  • 1989 Erweiterung der Salzsäure- und Natriumsulfatproduktion um einen Mannheimer Muffelofen.
  • 1997 Bau der Recyclinganlage zur Aufbereitung von Altbeizen aus der Feuerverzinkungsindustrie, mit den Endprodukten Eisen-II- und Zink-II-Chloridlösung.
  • 2000 Stilllegung der Salzsäure- und Natrium-Kaliumsulfatproduktion.
  • 2001 Übernahme des Produktionsstandortes Oberhausen durch die neu gegründete Balver Chemieservice GmbH als Produktions,- Lager- und Umschlagsgesellschaft und Übernahme der Handelsaktivitäten durch die ebenfalls neu gegründete Hamm Chemie GmbH als Vertriebsgesellschaft.
  • 2011 100%ige Übernahme durch Familie Hertin und Zusammenführung der Unternehmen Wocklum Chemie und Hamm Chemie.